SIBIRIEN

Lässt niemanden kalt!

14 Tage See, Insel und Steppen

 

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Reiseroute

Irkutsk - Bolschoje Buguldeyka - Tasheran-Steppe - Insel Olchon - Khushir - Irkutsk

REISEBESCHEIBUNG

1. Tag:

Sie kommen mit dem Flugzeug oder der Transsibirischen Eisenbahn in Irkutsk an und werden von mir abgeholt. Danach bringe ich Sie in die zentral gelegene und einfache aber liebenswerte Unterkunft. Sie haben nun Zeit, sich zu akklimatisieren und sich vom Jetlag zu erholen. Am Abend werden wir gemeinsam in der Unterkunft ein einfaches Nachtessen zu uns nehmen.

2. Tag:

Nun haben Sie die Gelegenheit, die Stadt Irkutsk etwas kennen zu lernen. Offizielle Führungen gibt es nicht, ich werde Sie jedoch an sehenswerte und lohnende Orte führen. Irkutsk ist sicher die interessanteste der sibirischen Städte, obwohl sie in verschiedenen Reiseführern auch etwas verklärt dargestellt wird. Im Gegensatz zu anderen russischen Städten hat sich Irkutsk ein vielfältiges Stadtbild bewahren können. Besonders beeindruckend ist die Anzahl gut erhaltener und zum Teil reich verzierter Holzhäuser aus dem 19. Jhd. Aber auch Steinarchitektur aus verschiedenen Epochen erwecken den Eindruck einer gewachsenen Stadt. Berühmt geworden ist Irkutsk auch als Verbannungsort der Dekabristen. Diese brachten der Stadt viel europäisches Flair, Bildung, Kultur und medizinische Versorgung.

Als Umschlagplatz für Waren aus China und Ostasien war und ist Irkutsk ein wichtiger Ort auf einer der vielen Routen der Seidenstrasse. Dies lässt sich hautnah erleben auf den verschiedenen Märkten der Stadt.

Die Verpflegung am heutigen Tag ist jedem selber überlassen.

3. Tag:

Wir werden nach dem Frühstück die "Zimmer" im LKW beziehen und danach geht es los. Irkutsk verlassen wir in östlicher Richtung und fahren durch die Hügellandschaft des Primorski-Gebirges auf gut ausgebauter Strasse. Nach ca. 2 – 3 Stunden Fahrt biegen wir auf eine Naturstrasse ab und werden auf dieser wenig befahrenen nach Bolschoje Buguldeyka gelangen. In Bol. Buguldeyka angekommen, machen wir es uns am Ufer des Baikal-Sees gemütlich. Wenn das Wetter mitspielt, werden wir Schaschlik am offenen Feuer braten.

4. Tag:

Wir verbringen den ganzen Tag am Baikal-See. Es steht Ihnen frei, einfach Nichts zu tun, die Ruhe und das Rauschen des Sees zu geniessen, schwimmen, spazieren, angeln usw. Angelruten sind keine vorhanden, im Bedarfsfall bitte selber mitbringen. Verpflegung aus der Bordküche oder eben je nach Anglerglück!

5. Tag:

Wir brechen früh auf und fahren ca. 2 - 3 Stunden bis zu der Fähranlegestelle am See. Mit grosser Wahrscheinlichkeit müssen wir lange Wartezeiten für die Fähre über den Baikal in Anspruch nehmen. Das Verladeregime ist ziemlich eigenartig. Verpflegungs- und Souvenierstände sorgen für etwas Kurzweile. Je nachdem, wann wir auf die Insel gelangen, fahren wir noch bei Tageslicht zum ersten Übernachtungsplatz. Die Insel Olchon ist sehr beliebt bei russischen Touristen und Tages- sowie Wochenendausflüglern. Es wird deshalb sehr schwierig sein, einen einsamen Platz zu finden. Die russischen Campingfreunde sind aber gesellige und unkomplizierte Zeitgenossen.

6. Tag:

Wir fahren zum Hauptort der Insel, das Dorf Khushir. Da werden wir die nächsten drei Tage zu Gast sein in Nikitas Homestead. Das ist eine grosszügige und sehr hübsch gemachte Feriensiedlung. Es stehen Ihnen zwei Doppelzimmer mit Dusche und WC zur Verfügung, Morgen- und Nachtessen sind ebenfalls inbegriffen.

7.Tag:

Am heutigen Tag steht ein Ausflug in den Süden der Insel auf dem Programm mit einem russischen Kleinbus. Die Strecke dieser Tour führt Sie hinüber an die schroffe Steilküste des "Großen Meeres". Die wunderlich geformten Felsen sind mit vielfarbigen Flechten bedeckt. Taschkai ist für seine archäologischen Fundstätten aus der Kultur der Kurykanen bekannt (8.-9. Jh. n. Chr.). Dazu gehören eine Opferstätte und Gräber. Die gesamte Tour verläuft im Süden der Insel, welche von der Steppe geprägt ist. Von den Hügeln aus kann man häufig faszinierende Lichtspiele beobachten, wenn die Sonne zwischen aufbrechenden Wolken hindurch das Kleine Meer beleuchtet.

8. Tag:

Der heutige Tag steht Ihnen frei, zu tun wonach Ihnen der Sinn steht.

9. Tag:

Ausflug in die Nordhälfte der Insel zum Kap Choboi. Das Kap Choboi (Burjatisch für "Reißzahn") ist der nördlichste Punkt der Insel. Dieser Ort, wo sich das Große und das Kleine Meer vereinigen, gilt als eine der heiligen Stätten des Baikalsees. Von hier aus kann man in weiter Ferne das Bargusin-Gebirge und davor die Silhouette der Halbinsel "Heilige Nase" erkennen. Die Fahrt führt durch das Dorf Charanzy, die schönen Sanddünen beim Dörfchen Pestschanka, wo von 1935 bis nach dem Zweiten Weltkrieg das "Insel-Gefängnis" lag. Im Wald findet man noch Spuren eines alten Friedhofs. Unterwegs wird an dem malerischen Kap der "Drei Brüder" Halt gemacht. Diese Felsen aus weißem Kalkmarmor sind mit roten Flechten bedeckt. Im Dorf Usury erwartet Sie das Mittagspicknick aus heißer Fischsuppe, frisch vom Lagerfeuer. Usury liegt im Nordosten der Insel. Hier gibt es eine kleine Wetterstation und eine Abteilung für Seismologie. Im Berg Tolgoi liegt eine kleine Höhle, in der N. Rewjakin, Heimatforscher und Gründer des Museums von Chuschir, Keramikscherben und ein steinzeitliches Jademesser gefunden hat.

10. Tag:

Wir machen uns früh am Morgen auf den Rückweg und fahren etwa 2 – 3 Stunden bis zur Fähranlegestelle. Auch hier müssen wir leider mit langen Wartezeiten für die Überfahrt rechnen. Übernachten werden wir in der Tascheran-Steppe auf dem Festland, wo wir zu den Weissen Felsen fahren und die uralten Felszeichnung bestaunen können. Diese befinden sich nahe der Krestovskiy-Bucht direkt am See.

11. Tag:

In dieser malerischen Bucht werden wir den Tag verbringen. Bei gutem Wetter lohnt sich eine kleine Wanderung auf den Berg Sagan-Zaba dirket am Baikal-See.

12. Tag:

Ca. 6-stündige Rückfahrt nach Irkutsk. Am späteren Nachmittag beziehen wir wieder unsere Zimmer in unserer Unterkunft. Den Rest des Tages und Abends steht zu Ihrer freien Verfügung, auch für Ihr leibliches Wohl sorgen Sie selber.

13. Tag:

Entdecken Sie auf eigene Faust Irkutsk. Die Stadt bietet eine reiche Fülle an Museen, Einkaufsmöglichkeiten, sie lädt ein, an der Angara (der einzige Ausfluss aus dem Baikal-See) zu flanieren oder die historischen Gebäude genauer zu studieren.

Auch an diesem Tag ist die Verpflegung individuell. Das gemeinsame Abschlussnachtessen wird Ihnen offeriert.

14. Tag:

Früh am Morgen werden Sie abgeholt und zum Flughafen gebracht wo leider schon der Heimflug wartet.

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